Stadt Wunstorf

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Friedhofsangelegenheiten

Allgemeine Informationen

Die Stadt Wunstorf verwaltet die Friedhöfe in den Ortschaften Bokeloh, Idensen, Kolenfeld und Mesmerode sowie den städtischen Teil des Friedhofes Luthe. Alle übrigen im Gebiet der Stadt Wunstorf liegenden Friedhöfe sind kirchliche Friedhöfe. Die städtischen Friedhöfe dienen der Beisetzung aller Personen, die bei ihrem Ableben Einwohner der Stadt Wunstorf waren oder ein Recht auf Beisetzungen in einer bestimmten Grabstätte besaßen sowie deren Angehörige bis zum 2. Verwandtschaftsgrad. Die Beisetzung anderer Personen bedarf der vorherigen Zustimmung der Stadt, ausgenommen hiervon sind die Bestattungen in der Gemeinschaftsanlage für anonyme Sarg-und Urnenbestattungen.

Anmeldung eines Sterbefalles bei der Stadt Wunstorf

Alle für die Anmeldung der Beisetzung erforderlichen Formalitäten erledigen in der Regel die privaten Bestattungsunternehmen für Sie.

Art der Beisetzung

Die Beisetzungsart (Sarg- oder Urnenbestattung) richtet sich nach dem Willen der bzw. des Verstorbenen. Sofern die zu bestattende Person hierüber zu Lebzeiten keine Willensbekundung abgegeben hat, bestimmten die Angehörigen die Art der Beisetzung.

Wahl der Grabart

Auf den städtischen Friedhöfen werden zurzeit folgende Grabarten angeboten:

Sargbeisetzungen

Grabart

Friedhof

Bokeloh

Idensen

Kolenfeld

Luthe

Mesmerode

Reihengrabstätte

x

x

x

 

x

Wahlgrabstätte

x

x

x

x*

x

Rasen-Reihengrabstätte

x

x

x

 

x

Rasen-Wahlgrabstätte

x

x

 

 

x

Rasen-Wahlgrabstätte mit Pflanzbeet

 

 

 

 

x

Kindergrabstätte

x

 

x

 

 

Anonym

 

 

 

x

 

* nur auf vorhandenen Grabstätten (kein Neuerwerb möglich)

Urnenbeisetzungen

Grabart

Friedhof

Bokeloh

Idensen

Kolenfeld

Luthe

Mesmerode

Urnenreihengrabstätte

x

x

x

x

x

Urnenwahlgrabstätte

x

x

x

x

x

Rasen-Urnenreihengrabstätte

x

x

x

 

x

Rasen-Urnenwahlgrabstätte

x

x

x

 

x

Rasen-Urnenreihengrabstätte unterm Baum

x

 

 

 

 

Rasen-Urnenwahlgrabstätte unterm Baum

x

 

 

 

 

Urnenreihengrabstätte mit Dauerbepflanzung

x

 

x**

 

 

Urnenwahlgrabstätte mit Dauerbepflanzung

x

 

x**

 

 

Urnenreihengrabstätte mit Dauerbepflanzung unterm Baum

 

 

x**

 

 

Urnenwahlgrabstätte mit Dauerbepflanzung unterm Baum

 

 

x**

 

 

Anonym

 

 

 

x

 

** nach Fertigstellung des Grabfeldes X (im Laufe des Jahres 2018)

Reihengrabstätten sind grundsätzlich einzelne Grabstätten. Sie werden anlässlich einer Beisetzung für die Dauer der Ruhezeit zugeteilt und können nicht ausgewählt werden. Die Zuweisung an einem Reihengrab kann nicht über die Ruhezeit hinaus verlängert werden. Weitere Beisetzungen auf dieser Grabstätte sind nicht möglich.

Wahlgrabstätten für Särge werden als ein- oder mehrstellige Grabstätten vergeben. Die Lage der Grabstätte wird mit der Erwerberin bzw. dem Erwerber des Nutzungsrechtes abgestimmt. Grundsätzlich sollte die Lage der Wahlgrabstätten der Planung der Friedhofsflächen entsprechen. Das Nutzungsrecht an Wahlgrabstätten kann verlängert bzw. nach Zeitablauf wieder erworben werden.

Wahlgrabstätten für Urnen werden prinzipiell zweistellig vergeben. Werden weitere Beisetzungen von Urnen gewünscht, ist die entsprechende Anzahl an Grabstätten zu Beginn zu erwerben.

Rasengrabstätten sind Grabstätten ohne Flächen für Anpflanzungen. Die Grabstätten befinden sich auf einer Rasenfläche, die von der Stadt Wunstorf dauerhaft gepflegt wird. Auf den Grabstätten sind ausschließlich spezielle ebenerdig liegende Platten zugelassen. Für die dort Beigesetzten kann Blumenschmuck an einer hierfür hergerichteten zentralen Stelle abgelegt werden. Es ist nicht gestattet, auf der Grabstätte selbst Anpflanzungen (ausgenommen Rasen) vorzunehmen sowie die Fläche mit Materialien jeglicher Art (Kies u. A.) zu belegen, da dies die Durchführung der Pflegearbeiten erschwert. Blumenvasen, -schalen und andere Gegenstände können nur in dem Zeitraum vom 1. November bis Ende Februar des Folgejahres auf der Grabstätte aufgestellt werden. Sollte es witterungsbedingt in diesem Zeitraum zu Mäharbeiten kommen, ist der Grabschmuck zu entfernen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit eine Rasen-Urnengrabstätte unter einem Baum auf den entsprechenden Friedhöfen zu erwerben.

Rasengrabstätten mit Pflanzbeet bestehen zum Teil aus Rasen, der durch die Stadt Wunstorf gepflegt wird. Weiterhin ist einem stehenden Grabstein mit einem eingefassten Pflanzbeet innerhalb eines Jahres zu errichten. Das Pflanzbeet ist durch die Angehörigen zu pflegen. Eine Abdeckplatte sowie Pflanzung von Rasen ist nicht zulässig.

Urnengrabstätten mit Dauerbepflanzung werden durch die Stadt Wunstorf in einem Grabfeld oder unter ausgewiesenen Bäumen mit einer Bepflanzung angelegt. Innerhalb dieser Bepflanzung können Urnen beigesetzt werden. Pflanzungen durch andere Personen, als die Mitarbeiter der Stadt Wunstorf, sind nicht gestattet Grabschmuck oder Blumen können nur auf einen vorhandenen Grabstein gelegt werden. Die Grabsteine müssen den Anforderungen des § 26 der Friedhofssatzung erfüllen.

Anonyme Beisetzungen werden ausschließlich auf schriftlich nachgewiesenem Wunsch der bzw. des Verstorbenen oder ihrer bzw. seiner Angehörigen vorgenommen. Das Grabfeld besteht aus einer Rasenfläche, die durch die Stadt Wunstorf gepflegt wird. Die Lage der einzelnen Grabstellen soll weder für die Angehörigen noch die Allgemeinheit erkennbar sein, so dass Grabschmuck, Grabmale oder andere Kennzeichnungen der Beisetzungsstelle generell nicht gestattet sind. Für die anonym Bestatteten kann Blumenschmuck an einem hierfür hergerichteten zentralen Gedenkstein abgelegt werden. Die Bestattung wird durch Bedienstete der Stadt Wunstorf unter Ausschluss der Anwesenheit von Angehörigen oder sonstigen Personen durchgeführt. Überurnen (Schmuckurnen) sind auf diesem Grabfeld verboten.


Ruhezeit

Auf den Friedhöfen Bokeloh, Idensen, Luthe und Mesmerode beträgt die Ruhezeit für Leichen und Aschen 25 Jahre. Auf dem Friedhof Kolenfeld beträgt die Ruhezeit für Leichen und Aschen 30 Jahre, bei Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr 25 Jahre.


Nutzungsrechte

Nutzungsrechte an Grabstätten aller Art werden in der Regel erst anlässlich eines Sterbefalles verliehen. Personen mit einem Alter von über 65 Jahren können Nutzungsrechte an Wahlgrabstätten zu Lebzeiten erwerben, sofern die Stadt Wunstorf die erforderliche Zustimmung erteilt.


Pflege der Grabstätten

Die Grabstätte muss von der bzw. dem Nutzungsberechtigten innerhalb von sechs Monaten nach der Beisetzung hergerichtet und dauerhaft in Stand gehalten werden (Ausnahme Rasengräber, Gräber mit Dauerbepflanzung sowie anonyme Gräber). Die Gestaltung der Grabstätten ist dem Gesamtcharakter und der Würde des Friedhofes sowie der unmittelbaren Umgebung anzupassen. Die Grabstätten dürfen nur mit Pflanzen versehen werden, die andere Grabstätten und die öffentlichen Anlagen und Wege nicht beeinträchtigen. Die Verwendung von Pflanzenschutz- und Wildkrautbekämpfungsmittel ist nicht gestattet. Soweit auf der Grabstätte Bodensenkungen entstehen, sind diese von der bzw. dem Nutzungsberechtigten umgehend zu beseitigen.


Allgemeine und zusätzliche Gestaltungsvorschriften der Grabstätten bzw. Grabmale

Für die städtischen Friedhöfe Bokeloh, Idensen, Luthe und Mesmerode bestehen nur allgemeine Gestaltungsvorschriften. Auf dem Friedhof in Kolenfeld gibt es zusätzliche in der Friedhofssatzung (§ 24) einzeln aufgeführte Anforderungen an Gestaltung und Bearbeitung von Findlingen. Weiterhin bestehen zusätzliche Gestaltungsvorschriften für Rasengrabstätten, Rasengrabstätten mit Pflanzbeet und Grabstätten mit Dauerbepflanzung auf allen städtischen Friedhöfen.


Errichtung und Veränderung von Grabmalen

Die Errichtung und jede Veränderung von Grabmalen bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung durch die Stadt Wunstorf. Für die Beratung, den Entwurf, die Fertigung und die Aufstellung eines Grabmales sind private Bildhauer- und Steinmetzbetriebe zuständig, die in Ihrem Auftrage auch die erforderliche Genehmigung bei der Stadt Wunstorf einholen. Die Aufstellung eines Grabmales darf nur durch einen zugelassenen Gewerbetreibenden, der die Anforderungen nach § 6 der Friedhofssatzung erfüllt, erfolgen. Weiterhin sind die Grabmale inkl. Grabmalanlagen nach der aktuellen Fassung der „Technischen Anleitung zur Standsicherheit von Grabmalanlagen“ (TA-Grabmale) der Deutschen Natursteinakademie e. V. zu errichten. Die Grabmale und die sonstigen baulichen Anlagen sind von den jeweiligen Nutzungsberechtigten dauernd in würdigem und verkehrssicherem Zustand zu halten. Erscheint die Standsicherheit von Grabmalen, sonstigen baulichen Anlagen oder Teilen davon gefährdet, muss unverzüglich Abhilfe geschaffen werden. Für Schäden, die durch umstürzende Grabmale entstehen, haftet die bzw. der Nutzungsberechtigte. Jährlich wird durch einen Sachverständigen eine Standsicherheitskontrolle nach der TA-Grabmale im Auftrage der Stadt Wunstorf veranlasst.


Einebnung von Grabstätten

Die bzw. der Nutzungsberechtigte einer Grabstätte wird auf den Ablauf der Nutzungszeit sechs Monate vorher schriftlich hingewiesen. Reihengräber werden nach Ablauf der Nutzungszeit komplett von der Stadt Wunstorf abgeräumt, eingeebnet und eingesät. Wahlgrabstätten, deren Nutzungsrechte nicht erneuert bzw. verlängert werden, sind innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der Nutzungsdauer durch die Nutzungsberechtigte bzw. den Nutzungsberechtigten abzuräumen und einzuebnen. Die Einebnung umfasst die vollständige Entfernung des Grabmales mit Fundament, der ggf. vorhandenen Steineinfassung sowie aller Pflanzen, Sträucher und sonstigen Gegenständen, die sich auf der Grabfläche befinden. Das Einsäen der abgeräumten Fläche sowie den Abtransport des Steinmaterials übernimmt die Stadt Wunstorf. Das zu entsorgende Steinmaterial ist auf den gekennzeichneten Flächen / Container des jeweiligen Friedhofes abzulagern. Die Friedhofspläne in den Aushangkästen sind zu beachten. Die Mitteilung über die vorgenommene Einebnung nimmt die Friedhofsverwaltung gern auf, da hierdurch u.a. die Grabeinsaat beschleunigt werden kann.


Auskünfte und Beratung

Siehe unten. Nach vorheriger Absprache können Termine auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten vereinbart werden.

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