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Waffenangelegenheiten

Ansprechpartner/in
Herr Roger RaffelStandort anzeigen
Rathaus Gebäude C, Zimmer C104
Südstr. 1
31515 Wunstorf
Telefon: 05031 101-214
E-Mail:

Allgemeine Informationen

Wer eine Schusswaffe in der Öffentlichkeit, also außerhalb der Wohnung oder eines befriedeten Besitztums, führen will, benötigt einen Waffenschein. Dies gilt auch für Schreckschuss-, Reizstoff und Signalwaffen ("kleiner" Waffenschein). Bei öffentlichen Veranstaltungen ist das Führen von Waffen jeder Art grundsätzlich verboten.

Wer erlaubnispflichtige Schußwaffen erwerben oder besitzen will, benötigt eine Waffenbesitzkarte.

Die Waffenbesitzkarte (WBK) berechtigt, die tatsächliche Gewalt über die darin eingetragene Waffe auszuüben, sie innerhalb Ihres befriedeten Besitztums zu führen und sie z.B. zum Schießstand oder zur Reparatur zu einem Büchsenmacher zu transportieren. Die Waffe darf beim Transport weder geladen noch zugriffsbereit sein (Waffe und Munition sind getrennt zu transportieren).

Voraussetzungen

  • Zuverlässigkeit
  • körperliche Eignung
  • Sachkundenachweis
  • Bedürfnisnachweis
  • Vollendung des 18. Lebensjahres; Sportschützen teilweise erst nach Vollendung des 21. Lebensjahres

Ihre Zuverlässigkeit wird durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung überprüft. Die Nachweise über Sachkunde und Bedürfnis sind von Ihnen zu erbringen.

Ausnahme: Bei Erben werden keine Sachkunde- und Bedürfnisnachweise gefordert.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis, der kreisfreien Stadt, der großen selbstständigen Stadt und selbstständigen Gemeinde.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Personalausweis/ Reisepass
  • Versicherungsnachweis
  • Sachkundenachweis
  • Angaben, die glaubhaft machen, dass der Antragsteller / die Antragstellerin wesentlich mehr als die Allgemeinheit durch Angriffe auf Leib oder Leben gefährdet ist und dass der Besitz von Schusswaffen auch außerhalb des befriedeten Besitztums, z. B. der Wohnung oder des eingezäunten Grundstückes, geeignet ist, diese Gefährdung zu mindern
  • Soweit der Waffenschein für eine Tätigkeit im Rahmen des Bewachungsgewerbes erteilt werden soll, sind entsprechende Bewachungsaufträge als Bedürfnisnachweis sowie eine Gewerbeanmeldung vorzulegen.
  • Personalausweis oder Reisepaß
  • Nachtrag oder Austrag einer Waffe: WBK
  • Bei Sportschützen: Aktuelle Bestätigung des Dachverbandes (dem der Schützenverein angehört) über das Bedürfnis zum Erwerb einer Waffe
  • Bei Jägern: Gültigen Jagdschein
  • Bei Erben: Erbnachweis, ggf. Verzichtserklärung der übrigen Erben

Bei Waffensammlern: Gutachten über die kulturhistorische Bedeutung des beantragten Sammelgebiets, Sachkundenachweis

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Für die Ausstellung bzw. Eintragungen in die Waffenbesitzkarte werden Gebühren zwischen 12,78 € und 56,24 € erhoben.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Der Erwerb einer Schusswaffe sowie von Wechselsystemen ist innerhalb von zwei Wochen schriftlich anzuzeigen und in die Waffenbesitzkarte eintragen zu lassen.

Ausnahmen: Wer eine Schusswaffe im Wege der Erbfolge erwirbt, hat innerhalb eines Monats die Ausstellung einer WBK zu beantragen bzw. in eine bereits bestehende WBK eintragen zu lassen.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Die Erteilung einer Erlaubnis zum Führen einer Waffe (Waffenschein) setzt immer auch die Erteilung einer Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Waffen (Waffenbesitzkarte) voraus. Dies gilt nicht für die Erteilung des so genannten "kleinen Waffenscheines".

Bemerkungen

Text überprüft durch das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport; aktualisiert am 23.09.2011

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