Stadt Wunstorf

Kopfbereich - Suche, Navigation, Unterkünfte und Angebot

Inhaltsbereich der Seite

Führungszeugnis

Allgemeine Informationen

Polizeiliche Führungszeugnisse geben hauptsächlich Auskunft darüber, ob die im Zeugnis bezeichnete Person vorbestraft ist oder nicht. Häufig wird das Führungszeugnis von Arbeitgebern als Nachweis der Unbescholtenheit vor der Arbeitsaufnahme eines neuen Arbeitnehmers verlangt.

Neben dem sogenannten Privatführungszeugnis gibt es noch ein sogenanntes Behördenführungszeugnis, das zur Vorlage bei einer deutschen Behörde dient. Anwendungsfälle hierfür sind etwa: Arbeitsaufnahme bei einer Behörde oder Beantragung einer amtlichen Erlaubnis (z.B. Gaststättenerlaubnis, Waffenschein).

Die Daten des Führungszeugnisses stammen aus dem Bundeszentralregister. In das Bundeszentralregister werden z. B. strafgerichtliche Entscheidungen, gerichtlich angeordnete Sperren der Fahrerlaubnis, Entscheidungen von Verwaltungsbehörden und Gerichten, Vermerke über die Schuldunfähigkeit sowie gewisse Straftaten, die im Zusammenhang mit der Ausübung eines Gewerbes begangen worden sind, eingetragen. Allerdings verbleiben die Eintragungen nicht auf Dauer im Register, sondern werden nach Ablauf bestimmter Fristen gelöscht.

Das Führungszeugnis enthält einen Auszug aus dem Bundeszentralregister. Sind keine Eintragungen vorhanden, so steht im Führungszeugnis „Inhalt: Keine Eintragung"; dies bedeutet, dass sich die betreffende Person als nicht vorbestraft bezeichnen darf.

Neben den in einem Führungszeugnis für private Zwecke enthaltenen Eintragungen werden im Führungszeugnis für Behörden zusätzlich noch weitere Angaben (beispielsweise alle Verurteilungen zu Freiheitsstrafen und bestimmte Entscheidungen von Verwaltungsbehörden, z. B. Der Widerruf des Waffenscheins oder einer Gewerbeerlaubnis) gemacht.

Führungszeugnisse werden für Personen ab dem 14. Lebensjahr ausgestellt.

Verfahrensablauf

Wichtiger Hinweis für Personen, die eine Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der europäischen Union haben:

Seit dem 31.08.2018 muss für diesen Personenkreis ein europäisches Führungszeugnis beantragt werden. Dies bedeutet, dass im Rahmen der Antragstellung automatisch eine Auskunft in allen Herkunftsstaaten zu möglichen Eintragungen im Strafregister eingeholt wird. Durch den weiteren Aufwand verlängern sich die bisherigen Bearbeitungszeiten für den betroffenen Personenkreis auf bis zu acht Wochen.

An wen muss ich mich wenden?

Das Führungszeugnis können Sie bei mir beantragen, wenn Sie in Wunstorf mit Haupt- oder Nebenwohnung gemeldet sind.

Die Beantragung kann auch unter bestimmten Voraussetzungen im Online-Verfahren über das Internet erfolgen. Hierfür wird der neue Personalausweis mit eingeschalteter Online-Ausweisfunktion benötigt. Außerdem brauchen Sie ein Kartenlesegerät und die AusweisApp, die hier heruntergeladen werden kann.

Die Online-Beantragung erfolgt direkt über das Portal des Bundesamtes für Justiz unter www.fuehrungszeugnis.bund.de.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Personalausweis oder Pass für Personenfeststellung und der Geburtsname Ihrer Mutter sollte bekannt sein

Bei Behördenführungszeugnis zusätzlich:
Name und Anschrift der Behörde und Aktenzeichen der Behörde

Das Führungszeugnis kann nur persönlich beantragt werden. Hier können Sie sich nicht durch Vollmacht vertreten lassen.

Welche Gebühren fallen an?

Bei der Antragstellung ist eine Gebühr von 13,- € zu bezahlen.

Zahlungsarten
  • Barzahlung
  • EC-Kartenzahlung
Rechtsgrundlage

Bundeszentralregistergesetz

BZRG © Stadt Wunstorf

zurück

Navigation für mobile Endgeräte